KI im Journalismus„Völliger Unsinn“

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Zwei der fünf Kerntätigkeiten „könnten vollständig von Maschinen ausgeführt werden“, so der Futuromat.
Zwei der fünf Kerntätigkeiten „könnten vollständig von Maschinen ausgeführt werden“, so der Futuromat. IMAGO/Alena A

Der „Job-Futuromat“ der Bundesagentur für Arbeit soll dabei helfen, die Zukunftsfähigkeit verschiedener Berufe in Zeiten von KI einzuschätzen. Am Beispiel des Journalisten sieht man: Informiert wirkt das nicht gerade.

Von Thomas Schuler

Eine staatliche Behörde, die unter der Vorgabe, Schülerinnen und Schülern, Studierenden und Arbeitsuchenden bei der Berufswahl zu helfen, den Beruf von Journalisten abwertet? Und in einer Zeit der Falsch- und Halbinformationen auf sozialen Plattformen Journalistinnen und Journalisten rät, sich in Lektorat, Publizistik und Journalistik fortzubilden, jedoch nicht in Recherche? Das sind Absurditäten des Job-Futuromaten der Bundesagentur für Arbeit (BfA). Denn Lektorat, Publizistik und Journalistik sind Berufsfelder aus Verlagswesen und Wissenschaft, nicht Journalismus.

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